1-6 Personen
ab 10 Jahren
ca. 30 Minuten
Wertung: 4 von 5
Kurz gesagt
Der Zirkus zieht von Stadt zu Stadt und sein Programm wächst mit jedem Auftritt. Der Wanderzirkus ist ein Deckbauspiel, bei dem man immer neue Artisten engagiert und eine Vorstellung plant. Trifft man den Geschmack des Publikums?
Spielbericht
So wird gespielt
Zu Beginn erhalten alle eine Grund-Truppe (Start-Deck) an Artisten: einen Akrobaten, einen Feuertänzer, einen Clown, einen Jongleur und einen Magier. Zu den Grundkarten kommen zwei weitere Artistenkarten dazu und eine Stadt für den nächsten Auftritt. Ein Tauschplättchen bekommt ebenfalls jeder ausgehändigt, um mehr Möglichkeiten im Zirkus zu haben. Dann wird über 5 Runden gespielt im vorgegebenen Ablauf, nur die erste Phase darf man in der ersten Runde überspringen.
Phase 1 (Überspringt man in der ersten Runden) Das Wandern: Es gibt eine Auslage von Karten, die immer einen Artisten mit einer Stadt kombiniert, wo man sich eine Kombination aussuchen kann. Wer in der letzten Runde am wenigstens Punkte erspielt hat, darf zuerst Auswählen. Nach der Auswahl mischt man den neuen Artisten in sein Deck mit ein und die Stadt legt man offen in seinen Spielbereich.
Phase 2 Eine Vorstellung geben: Von seinem gemischten, verdeckten Artistenstapel zieht man drei Karten auf die Hand. Anschließend werden Ansagen gemacht, wie viele Artisten in der nächsten Vorstellung mindestens auftreten. Die Zahl wird auf dem Wertungszettel notiert. Nun beginnt die Vorstellung. Man schickt seinen ersten Artisten in die Manege, indem man eine Handkarte neben den Nachziehstaple legt. Man zieht direkt wieder eine Karte nach, damit man 3 Handkarten hat. Neben den eben gespielten Artisten kann man weitere anlegen, jedoch muss mindestens eine Farbige Verbindung am Rand übereinstimmen.
So führt man seine Artistenreihe fort, bis man nicht mehr passend legen kann oder ein viertes Stopp-Zeichen (eine rote Hand) auf einer Karte erscheint. Die Vorstellung ist dann sofort beendet.
Phase 3 Die Rundenwertung: Konnte man seine Ansage erfüllen, bekommt man die Anzahl an Karten als Punkte gutgeschrieben. Die Stadtkarte fordert bestimmte Artisten für das Publikum. Hat man die Wünsche in der aktuellen Vorstellung erfüllt, bringt das ebenfalls Punkte. Und dann holen die Artisten noch Punkte, wenn man sie in der Vorstellung an ihrem Lieblingsplatz untergebracht hat.
Phase 4 Münzen ausgeben: Möchte man zusätzliche Artisten anheuern oder eine weitere Stadt besuchen kann man seine Münzen dafür ausgeben. Ebenso kann man sich in dieser Phase mit Tauschplättchen eindecken. Wenn man das nötige Geld im Vorfeld verdient hat.
Nun werden alle neuen Artisten und die ausliegenden, wieder zusammen mit dem Nachziehstapel gemischt, um sie für die Nächste Vorstellung in einer neuen Stadt vorzubereiten. Nun beginnen wir wieder mit Phase 1 dem Wandern.
Fazit
Ein schönes Deckbauspiel, dass auch ein wenig Glück benötigt. Die Karten sind nach der ersten Runde allen schon klar gewesen. Es gibt sehr gute Übersichtskarten, wo auch die Effekte der Karten noch mal beschrieben sind. Die Vorstellungsphase haben wir nach der zweiten Runde alle parallel gespielt, was Zeit einspart. Ein gelungenes Zirkusspiel, das unbedingt ausprobiert werden sollte.




